Category Archives: Fernsehen

Well then, here we go again…

Bitte entschuldigt, sollte dieser Beitrag etwas weniger kohärent und / oder grammatisch sein als geplant … ich bin heute erst um halb sieben Uhr früh von einer ganz fabelhaften durchlachten und durchtanzten Nacht heimgekommen und Rekonvaleszenz geht eben am Besten im Bett mit Pizza und Serien 😉 Auf die neue Doctor Who Folge habe ich schon so sehnsüchtig gewartet wie ein kleines Kind aufs Christkind, und für einen kurzen Augenblick wollte ich sogar sauer auf meine Lieblingscousine sein, weil Mädel! Warum musst du ausgerechnet an dem Tag heiraten?! … aber hey, so haben sich zwei großartige Ereignisse zum wahrscheinlich glücklichsten Wochenende seit langem zusammengetan. Ich bin allerdings immer noch fertig, sowohl körperlich als auch emotional, Herz und Kopf tun weh, und die Füße auch.

Kurzfassung: ich habe es geliebt, und ich bin sehr verwirrt.

Wer nicht gespoilert werden will, sollte jetzt nicht weiterlesen, okay?

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Fanfictionfreitag: Aus der Asche

Deep Space Nine war gestern zuende – während der letzten drei Monate haben wir nochmal alle sieben Staffeln im Marathon geschaut und die besten (Raumschlachten! Klingonen! Quark! Spionage!) und schlimmsten (Holo-Sinatra für Arme! Baseball! Religiöse Fanatiker! Jadzias Tod!) Momente nochmal durchlebt. Ich fürchte ich habe eine Serien-Finale-Allergie, da bekomme ich immer tränende Augen und eine rinnende Nase und bei DS9 ist das ganz, ganz, ganz besonders schlimm … 😦

Aber zum Glück gibt’s Gabi Stiene und Martina Strobel, die “damals” als die Serie zum ersten Mal endete begonnen haben eine virtuelle achte Staffel zu schreiben, und vierzehn Jahre und neun Episoden später macht Gabi jetzt alleine weiter. Und das ist gut so, denn die beiden haben ein wirklich vielseitiges und spannendes Alternatives Universum geschaffen.

Deep Space Nine – Aus der Asche
von Gabi Stiene & Martina Strobel auf TrekNation.Net
(Sprache: Deutsch; Rating: 12 bzw. 16 Jahre)

Der Dominion-Krieg ist vorbei, Cardassia liegt in Trümmern, auf Bajor und DS9 kehrt allmählich wieder Normalzustand ein … Kira Nerys und Erika Benteen müssen sich mit den neuen Machtverhältnissen auf der Station arrangieren, politische und religiöse Verschwörungen bringen Premierminister Shakaar und seine cardassianische Lebensgefährtin in Bedrängnis, Siskos Sohn wird geboren und ist kein normales Baby, der Dieb Bareil aus dem Spiegeluniversum taucht wieder auf und macht gemeinsame Sache mit Quark und Vash und verdreht außerdem Kira den Kopf, kurz und gut: es lohnt sich zu lesen! 🙂

Der Geek und das Fernsehprogramm …

Mit Kopfweh auf der Couch vermodern und seit Ewigkeiten einmal wieder durchs “richtige Fernsehprogramm” (eigentlich haben wir den Fernseheranschluss ja nur, weil der Paketpreis mit Internet und Telefon billiger war…) zappen und irgendwo hängenbleiben, wo man lieber nicht hängen bleiben sollte – Kochsendungen und Vollprollvoyeurismus, hauptsächlich – und sich nur eins denken:


via Facebook: The Geek Strikes Back.

😉

Die Macht der Science-Fiction

Gerade eben bin ich zufällig über ein Interview mit Alexander Siddig (Dr. Julian Bashir aus Star Trek: Deep Space Nine) gestolpert, und seine Antwort auf eine der Fragen hat mich sehr nachdenklich gemacht – vor allem in Hinblick auf die Kritik der Oberflächlichkeit, die den neuesten Filmen der Star-Trek-Franchise (völlig zu Recht, meiner Meinung nach!) angelastet wird.

Question: Why do you think science fiction is always ahead of the curve, in terms of dealing with things without skin-deep judgments?

Siddig: Yeah. Well, the power of allegory. Abstraction can take the most harrowing, complicated real-life situation and say, “But this is actually just two grapes talking and they’re talking to a weird sunflower.” They’ve abstracted the humanity out of it and transplanted it into something else that is much more comfortable.  Much easier to cope with and gives the writer enormous freedom. I mean, you can do really dark, full-on stuff and take it so far away, to a spaceship somewhere miles and miles away on a funny little planet where the creatures are barely recognizable. That and the fact that they work with massive archetypes that we can’t really work with. Only Batman movies can work with those. […] THAT’s the power of sci-fi. I love sci-fi, computer games. I love any escapes.  Give me them all.  I’ll take all of them and, yeah, I think that’s the strength of that genre.

Verdammt, der Mann hat Recht. Das ganze Interview (hauptsächlich über seinen – nicht mehr ganz so – neuen und ebenso großartigen Film “Cairo Time”) gibt’s hier zu lesen.

Fanfictionfreitag: Raus aus meinem Kopf!

Frühling, eindeutig. Die Plot-Tribbles überall in der Galaxie werden übermütig und vermehren sich, und ich möchte manchmal nur mehr schreien: ihr seid durchgeknallt, schleicht euch gefälligst raus aus meinem Kopf!

Gestern haben wir begonnen, nochmal Deep Space Nine zu schauen, und völlig unvermittelt hat mich das Schlimmste von allen ganz hinterlistig aus dem Hinterhalt überfallen:

Angenommen, Garak wäre ein Mitglied des Außenteams in der Folge mit Temporalen Turbulenzen und Tribbles gewesen. Angenommen, Garak würde irgendwie auf der alten Enterprise stecken bleiben und müsste ständig Captain Kirks melodramatisch massakrierte Hemden flicken…

Ja, ich geb’s zu, das ist durchgeknallt, aber irgendwie zu durchgeknallt um es nicht mit der Welt zu teilen. Aber ernsthaft jetzt, wer Garak lesen möchte, sollte tinsnips Werke lesen – die sind nicht ganz so durchgeknallt, aber dafür umso besser.

😉

Das Buch zum Film … oder so?

Mein Verhältnis zu Literaturverfilmungen ist, gelinde gesagt, gespalten. Die meisten regen mich einfach nur auf, vor allem wenn sie Büchern, die ich liebe, so absolut nicht gerecht werden – John Irvings Gottes Werk und Teufels Beitrag und Isabel Allendes Geisterhaus, beide gleichermaßen grandios, aber die Filme sind zum Krenreiben und verstümmeln vielschichtige, gesellschaftspolitisch relevante Weltliteratur zu seichten Hollywood-Schnulzen (letzteren konnte nicht einmal Meryl Streep retten, und das soll was heißen). Für andere bin ich wirklich dankbar, ich denke da vor allem an Umberto Ecos Der Name der Rose, das so monströs episch ist, dass ich beim Lesen frustriert gescheitert bin und erst nach dem Film das Buch wirklich kapiert (und endlich fertiggelesen) habe. Und manchmal lache ich einfach nur schallend und verächtlich über den Wahn der Literaturverfilmungen, vor allem als ich irgendwann kurz nach dem Anlaufen des Films einen glitzernden Sticker “Jetzt neu! Das Buch zum Film!” auf Patrick Süskinds Parfum prangen sah. 😀

Aber da ich grundsätzlich meinungsflexibel bin, möchte ich mich in diesem Post dennoch mit Literaturverfilmungen auseinandersetzen – aus aktuellem Anlass, denn schließlich ist die neue Game of Thrones-Staffel angelaufen (endlich!) und der zweite Teil vom Hobbit ist auf BluRay erschienen. Zeit, meine Meinung zu Literaturverfilmungen zu überdenken.

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Was noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat…

Bitte entschuldigt mich kurz, während ich hyperventiliere.

Alles Gute zum Nichtgeburtstag an mich selbst und den Lieblingsmenschen, hiermit ist unsere Star Trek DVD-Sammlung endlich komplett: alle Staffeln aller Serien, alle 10 Kinofilme, und auch die beiden über die man lieber nicht spricht. Jetzt können wir sehen, was noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat… 😉

Und auch der Tribble, dessen natürlicher Lebensraum leere Schachteln sind, freut sich darüber… ❤

Unravelling the Mystery

One cries because one is sad. For example, I cry because others are stupid, and that makes me sad.
–Dr. Sheldon Cooper

Ich gebe es offen und ehrlich zu: ich mag The Big Bang Theory nicht. Anfangs war ich total begeistert, denn ganz ehrlich, eine nerdige Serie im Mainstream-Fernsehen ist schon ziemlich cool. Aber je mehr ich gesehen habe, desto ernüchterter wurde ich. Warum? Darum:

Die Serie ist das Äquivalent der beliebten und “coolen” Kids, die in der Schule verstohlen oder ganz offen mit dem Finger auf uns “Streber” gezeigt und uns geschubst haben. Es ist “Comedy”, aber nicht zum Lachen: Man (also der Nullachtfuffzehn-Zuschauer) lacht nicht mit den Protagonisten, sondern über sie, weil sie – mal wieder, muhaha, gähn – etwas völlig abgedreht nerdiges gemacht haben, was man nicht versteht oder gar verstehen kann, weil man eben nicht einer von ihnen ist. Penny, das unterbelichtete Mainstream-Blondchen von Nebenan, ist die zentrale Identifikationsfigur, und sie tut was sie am Besten kann, nämlich genervt mit den Augen rollen wenn die Freaks wieder etwas besonders freakiges machen, denn sie sind ja sooo weltfremd und lächerlich obwohl – oder gerade weil – sie so intelligent und erfolgreich sind. Stereotyper geht’s echt nicht mehr. 😦

Schon klar, The Big Bang Theory ist eine seichte Sitcom die durch hohle Lacher aus der Konserve vorangetrieben wird und keine tiefsinnige soziologische Auseinandersetzung mit Subkulturen, der Wissenschaft und der Gesellschaft per se, aber…

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10 Gründe: Star Trek

Listen, überall Listen. Manchmal habe ich das Gefühl, das ganze Internet besteht nur aus Listen, vorzugsweise solchen die mit lustigen GIFs versehen sind. Listen sind cool. Und weil ich auch cool bin (oder es zumindest versuche, den Coolnesslevel von Matt Smith mit Fez und Fliege werde ich wohl nie erreichen… meh.) gibt’s hier ab sofort auch hin und wieder Listen. Allons-y! … äh … make it so!

10 GUTE GRÜNDE, WARUM STAR TREK ROCKT

Quelle: http://kirknspock.tumblr.com/

(Ohne besonderer Reihenfolge und ohne Anspruch auf Vollständigkeit… nur meine persönliche Meinung! 😉 )

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